Veranstaltungen

Tandem-Tagung: Das Rechtsverh√§ltnis – Ein Perspektivenwechsel im √Ėffentlichen Recht?

am 21. und 22. März 2024 in Wien und

am 26. und 27. September 2024 in Leipzig

Sowohl in der Wissenschaft als auch in der beh√∂rdlichen und gerichtlichen Praxis der meisten westeurop√§ischen Staaten dominiert nach dem Zweiten Weltkrieg eine Sichtweise auf das √∂ffentliche Recht, die sich ganz auf das Individuum und die ihm zustehenden subjektiven √∂ffentliche Rechte konzentriert. Subjektive √∂ffentliche Rechte garantieren den Einzelnen einerseits Freiheit und Selbstbestimmung, w√§hrend sie andererseits dem Staat den Zugriff auf bestimmte, besonders gesch√ľtzte Verhaltensweisen entziehen. Zugleich schafft diese individualrechtliche Sichtweise eine klare Trennung von Staat und Gesellschaft und erm√∂glicht es der Rechtsanwendung, zentrale Fragen wie Rechtsf√§higkeit, Verantwortung, Zurechnung und Haftung in ein konsistentes Konzept zu bringen. Diese unbestrittenen Verdienste gehen jedoch zu Lasten einer unterkomplexen Beschreibung der sozialen und rechtlichen ‚ÄěRealit√§t‚Äú. So m√ľssen bei einer rein individuellen Betrachtung wichtige Gesichtspunkte eines Einzelfalles wie etwa besondere pers√∂nliche, zeitliche, r√§umliche, soziale oder sonst kontextuelle Umst√§nde oftmals zwangsl√§ufig au√üer Betracht bleiben. In der Verwaltungsrechtswissenschaft ist daher schon in den 1960er Jahren vorgeschlagen worden, von einer individuellen auf eine relationale Perspektive umzustellen. Das Individuum, so die zugrundeliegende √úberlegung, ist n√§mlich stets in ein Ensemble nicht nur von sozialen, sondern auch rechtlichen Verh√§ltnissen eingebunden. Dass dieser relationale Blick auf Individuum, Gesellschaft, Staat und Recht aktueller ist denn je, zeigen drei gro√üe Herausforderungen der Gegenwart: der Umgang mit Pandemien, die Wirklogik des Klimawandels und die digitale Transformation. Um diesen umfangreichen Vorhaben gerecht zu werden, sollen daher unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Andreas Wimmer und Prof. Dr. Johannes Eichenhofer zwei Tagungen ‚Äď die in einem engen Zusammenhang zueinander stehen ‚Äď ausgerichtet werden. Der erste, in Wien stattfindende Teil der Tagung ist der Grundlagenforschung gewidmet. Der zweite Teil der Tagung soll in Leipzig stattfinden und ist der Erprobung der Rechtsverh√§ltnislehre anhand aktueller Entwicklungen des √∂ffentlichen Rechts gewidmet.

Programm und Anmeldung unter rechtsverhaeltnis.org


20. Deutscher Verwaltungsgerichtstag

vom 15. bis 17. Mai 2024 in W√ľrzburg

Der Verwaltungsgerichtstag 2024 wird sich in 14 Arbeitskreisen, darunter ein Sonderarbeitskreis, mit aktuellen Themen und Herausforderungen der Verwaltungsgerichtsbarkeit besch√§ftigen und dabei den Blick auch √ľber den fachlichen Tellerrand hinaus wagen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Verwaltungsprozess. In f√ľnf verschiedenen Arbeitskreisen werden klassische Themen wie der vorl√§ufige Rechtsschutz oder das In-camera-Verfahren mit ihren aktuellen Entwicklungen ebenso behandelt wie die neuen M√∂glichkeiten und Herausforderungen durch Digitalisierung, Videoverhandlung, Beschleunigungsgesetzgebung und G√ľteverfahren. Daneben werden aktuelle Fragestellungen aus zentralen Bereichen des besonderen Verwaltungsrechts er√∂rtert. So k√∂nnen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Ausl√§nder und Asylrecht, Versammlungsrecht, Bau- und Planungsrecht oder Beamtenrecht befassen. Der Arbeitskreis zum Europarecht und der Sonderarbeitskreis zu den Herausforderungen des Einsatzes k√ľnstlicher Intelligenz bieten die M√∂glichkeit, den eigenen Horizont √ľber allt√§gliche Fragestellungen hinaus zu erweitern. Last
but not least bietet der englischsprachige Arbeitskreis der Vereinigung europäischer Verwaltungsrichter (VeV) die Gelegenheit zur Diskussion mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen europäischen Ländern.

Veranstalter ist der Deutsche Verwaltungsgerichtstag, der zum Bund Deutscher Verwaltungsrichter und Verwaltungsrichterinnen e.V. (BDVR) geh√∂rt. Die Organisation vor Ort √ľbernimmt der W√ľrzburger Ortsausschuss, der sich aus Richterinnen und Richtern des Verwaltungsgerichts W√ľrzburg zusammensetzt.

Weitere Informationen zum aktuellen Stand der Planungen sowie zu Programm und Anmeldung: verwaltungsgerichtstag2024.de


7. Promovierendenkonferenz Umwelt und Recht (ProKUR) f√ľr Promovierende im √Ėffentlichen Recht mit Umweltbezug

am 24. und 25. Mai 2024 in Augsburg

Wie auch in den vergangenen Jahren steht die ProKUR unter dem Motto ‚Äěvon Promovierenden f√ľr Promovierende‚Äú. Die ProKUR m√∂chte den wissenschaftlichen Austausch zwischen Promovierenden unterschiedlicher Universit√§ten st√§rken und den wissenschaftlichen Nachwuchs dazu ermutigen, einen Blick jenseits der Grenzen der eigenen umweltrechtlichen Disziplin zu werfen. Die ProKUR bietet daher die M√∂glichkeit, Forschungsprojekte und Promotionsvorhaben mit anderen Promovierenden und frisch Promovierten in einer angenehmen Atmosph√§re zu diskutieren und ein wertvolles Feedback zu erhalten. Neben den Vortr√§gen zu Forschungsprojekten finden auch mehrere Werkstattgespr√§che statt. In kleineren Gruppen erfolgt ein Austausch mit anderen Promovierenden, die auf einem √§hnlichen Stand sind, √ľber handwerkliche und arbeitstechnische Fragen bei der Umsetzung eures Forschungsvorhabens.

Weitere Informationen und Anmeldung unter uni-augsburg.de


International Climate Law Conference 2024

Shaping Climate Law: Dynamic Roles of State and Non-State Actors

Prague, 30‚Äď31 May 2024

The conference is organised by the Centre for Climate Law and Sustainability Studies (CLASS), Institute of State and Law of the Czech Academy of Sciences.

As the global response to climate change continues to evolve, so too do the roles of diverse actors in shaping climate law. This conference aims to explore how different stakeholders ‚Äď ranging from governments, regions, cities, businesses, industry associations, courts, civil society, activists, NGOs and climate assemblies, energy communities, to individuals as voters and consumers, ‚Äď are contributing to the formulation, implementation and enforcement of climate-related regulations.

The key actors are states, as international lawmakers and as creators and implementers of climate policies and measures. In addition, the importance of non-state actors in climate policy and law is indisputable. They play various roles in all stages, in the ‚Äěbefore‚Äú (setting the agenda), ‚Äěduring‚ÄĚ (participation in negotiations and drafting), and ‚Äěafter‚Äú (in enforcement and monitoring). Regions and cities are shaping local responses to climate change. Citizens, civil society and NGOs help to set the level of expectations. The international climate regime itself relies on them by emphasising transparency and cooperation as core principles. International and domestic courts play an increasing role in climate law within the climate litigation. While businesses are primarily objects of regulations and subject to legal actions regarding their climate accountability; they also serve as private rule-setters and drivers of innovation in tackling the climate crisis.

Further information: ilaw.cas.cz


3. Tagung des Jungen Nachhaltigkeitsrechts

Nachhaltigkeitsrecht im Konflikt

am 7. und 8. Juni 2024 in Wien

Von 7. bis 8. Juni 2024 findet an der Universit√§t Wien die dritte Jahrestagung des Jungen Nachhaltigkeitsrechts (JNR) statt, die an die gelungenen Tagungen in M√ľnchen (2022) und Halle (2023) anschlie√üt. F√ľr die Organisation ist ein Team aus ganz √Ėsterreich verantwortlich, das sich aus Angeh√∂rigen der Universit√§t Wien, der Paris Lodron Universit√§t Salzburg, der Wirtschaftsuniversit√§t Wien, der Universit√§t Innsbruck, der Universit√§t Graz, der Johannes Kepler Universit√§t Linz und der Universit√§t f√ľr Bodenkultur Wien zusammensetzt. Die JNR 2024 soll jene Konfliktlagen herausarbeiten und analysieren, denen das Nachhaltigkeitsrecht ausgesetzt ist. Als Destillat der bisherigen Diskurse k√∂nnen die folgenden Konflikte identifiziert werden:

1. Konflikt um das Ziel

2. Konflikt um die Zeit

3. Konflikt um den Zwang

In intradisziplinärer Auseinandersetzung wollen wir diese Konfliktfelder umfassend diskutieren und dadurch dazu beitragen, dass das Nachhaltigkeitsrecht im Zusammenhang mit dem Klimawandel und dem zunehmenden Ressourcen- sowie Biodiversitätsverlust effektive Lösungen anbieten kann.

Weitere Informationen unter univie.ac.at


Online-Seminar Einstieg in die Bauleitplanung

am 11. und 12. Juni 2024

Unter Leitung von Univ.- Prof. Dr.- Ing. habil. Stephan Mitschang werden in bew√§hrter, praxisorientierter Manier die Grundstrukturen der Bauleitplanung unter Ber√ľcksichtigung der ma√ügeblichen st√§dtebaurechtlichen Vorschriften, aktuellen Fragestellungen sowie der h√∂chstrichterlichen Rechtsprechung erl√§utert.

Die Veranstaltung wird √ľber Zoom durchgef√ľhrt. Die Zugangsdaten erhalten die Teilnehmenden im Vorfeld per E-Mail. Die Unterlagen zur Veranstaltung werden Ihnen rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn zur Verf√ľgung gestellt. Nach der Teilnahme an unserem Online-Seminar erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung. Die Teilnehmenden werden gebeten, das aktuelle BauGB inkl. BauNVO mitzubringen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter isw-isb.de


75 Jahre Grundgesetz

am 14. und 15. Juni 2024 in W√ľrzburg

Das Grundgesetz ist seit nunmehr 75 Jahren die Grundlage unseres freiheitlichen Verfassungsstaates. Es bildet den Rahmen f√ľr ein wertorientiertes, prozedural organisiertes und materiell eingehegtes, friedliches und soziales Miteinander. Dabei ist es zugleich eine Verfassung, die den deutschen Staat in nie gekannter Weise f√ľr internationale Zusammenarbeit und europ√§ische Integration √∂ffnet, diese zum Staatsziel erkl√§rt und sich zuk√ľnftigen Entwicklungen nicht verschlie√üt, sondern f√ľr diese offen ist.

Dieses Jubil√§um zu feiern, ist das Anliegen dieser wissenschaftlichen Tagung. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden die Referenten eine Verfassung beleuchten, die wie keine zuvor in Deutschland die W√ľrde des Menschen als Ausgangspunkt aller rechtlichen Ordnung, Freiheit und Gleichheit sowie die Demokratie, die Republik, den Bundesstaat und den sozialen Rechtsstaat sch√ľtzt. Dabei ist es ein besonderes Anliegen, in Zeiten, in denen der Verfassungsstaat sich besonders gegen Gefahren bew√§hren und seine Wehr- und Werthaftigkeit beweisen muss, einen Beitrag dazu zu leisten, dass die Werte des Grundgesetzes auch in Zukunft Bestand haben und der demokratische Verfassungsstaat nicht als eine Selbstverst√§ndlichkeit angesehen wird, sondern als ein besonders kostbares Angebot an die Gesellschaft.

Weitere Informationen und Anmeldung unter jura.uni-wuerzburg.de


Update Fachkräfteeinwanderungsrecht

Online-Fortbildungsveranstaltung der ARGE Migrationsrecht im Deutschen Anwaltsverein

am 14. Juni 2024, 9:00 – 15:00 Uhr

Die Einwanderung zum Zweck der Besch√§ftigung und zum Zweck der Aus- und Weiterbildung wurde nach dem 2023 verabschiedeten Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkr√§fteeinwanderung und der parallel dazu in Kraft tretenden Verordnung zur Weiterentwicklung der Fachkr√§fteeinwanderung auf drei S√§ulen gestellt: Im November 2023 wurde in der ‚ÄěFachkr√§ftes√§ule‚Äú u.a. die neue EU Hochqualifiziertenrichtlinie (Blue Card-Richtlinie) in das AufenthG umgesetzt und die M√∂glichkeiten im Bereich der Fachkr√§fteeinwanderung deutlich erweitert. Die sogenannte Erfahrungss√§ule mit Inkrafttreten am 01.03.2024 und den erweiterten M√∂glichkeiten der Einwanderung f√ľr Drittstaatsageh√∂rige sowie die ‚ÄěPotenzials√§ule‚Äú mit Inkrafttreten am 01.06.2024 und der neuen Chancenkarte f√ľr Drittstaatsangeh√∂rige nebst neuartigem Punktesystem runden das Gesetzespakt ab. Wie sind nun die Erfahrungen mit den Gesetzes√§nderungen seit deren Inkrafttreten, welche Problemstellungen haben sich ergeben, welche Strategien haben sich bew√§hrt?

Referent: Rechtsanwalt und Fachanwalt f√ľr Migrationsrecht Christoph von Planta, Berlin

Informationen und Anmeldung unter cp-bonn.de


Fachtagung Kommunalfinanzen Berlin 2024 (Hybridveranstaltung)

Aktuelle Entwicklungsfragen der öffentlichen Finanzen

am 18. und 19. Juni 2024

Die schon seit Jahren ohnehin schwierige finanzielle Lage der deutschen Kommunen hat sich durch die gegenw√§rtige Wirtschafts- und Finanzkrise weiter zugespitzt. Die Kommunen stehen vor einer harten Ankunft der finanzpolitischen Realit√§t. Die Herausforderung, ihre Haushaltswirtschaft wirtschaftlich, effizient und sparsam zu f√ľhren w√§chst zunehmend. Dabei ist den Erfordernissen des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts Rechnung zu tragen, vor allem im Hinblick auf die schwache Konjunktur und dem hohen Bedarf an Zukunftsinvestitionen im Bereich Klima und Nachhaltigkeit. Hinzu kommt, dass sich die offene Schere zwischen verschuldeten und finanzstarken Kommunen weiter verfestigt. Zahlreichen St√§dten und Gemeinden fehlt Geld, um k√ľnftige Herausforderungen zu meistern. Die diesj√§hrige Tagung widmet sich neben den oben genannten Aspekten der Schuldensituation in Deutschland und Europa. Dar√ľber hinaus geht sie in einer Podiumsdiskussion der Frage nach, warum zwanzig Jahre nach dem IMK-Beschluss die ehemals gesteckten Ziele nicht erreicht wurden und wie die Zukunft aussehen k√∂nnte.

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung auf der Website des Kommunalen Bildungswerks e.V. unter kbw.de


Online-Seminar Erfahrungsaustausch – Agile Verwaltung

am 19. Juni 2024

Die Anforderungen an die √∂ffentliche Verwaltung steigen. Zum einen wird von ihr verlangt, sich um die Daseinsvorsorge zu k√ľmmern und den hoheitlichen Aufgaben zu gen√ľgen. Zum anderen werfen B√ľrgerinnen und B√ľrger der √∂ffentlichen Verwaltung Unbeweglichkeit, Tr√§gheit, Statik und zu viel B√ľrokratie vor. Neben steigenden Anforderungen nehmen gleichzeitig auch die Anspr√ľche der B√ľrgerinnen und B√ľrger zu bzw. sie ver√§ndern sich. Neue Technologien, die Prozesse und Arbeitsabl√§ufe digitalisieren, wirken sich auf die Arbeitsweise und die Anforderungen im √∂ffentlichen Dienst aus. Agile Arbeitsweisen bieten √∂ffentlichen Verwaltungen die M√∂glichkeit, besser auf die neuen Anforderungen zu reagieren, Prozesse effizienter und effektiver zu steuern sowie dem neuen Selbstverst√§ndnis vom Dienstleister statt Verwalter gerecht zu werden. Die Veranstaltung setzt die sogenannte agile Verwaltung auf die Agenda. Nach einer Vorstellung und theoretischen Auseinandersetzung mit dem Begriff der agilen Verwaltung und seinem Einsatzfeld in deutschen Kommunen sollen Berichte aus der kommunalen Verwaltungspraxis aufzeigen, wie das Instrument in Deutschland bereits (erfolgreich) angewendet wird.

Referenten: Wolf Steinbrecher, Forum Agile Verwaltung e.V.; Prof. Dr. Hermann Hill, Deutsche Universit√§t f√ľr Verwaltungswissenschaften Speyer; Vanessa Burgardt, Amt f√ľr kreative Probleml√∂sung, Bad K√∂stritz; Dr. Bj√∂rn Appelmann, Stabsstelle f√ľr Verwaltungs- und Managemententwicklung, Karlsruhe; Nadja Wersinski, Abteilung Strategische Personalentwicklung und Changemanagement, Heidelberg; Martin Murrack; Stadtdirektor und Stadtk√§mmerer, Duisburg

Weitere Informationen und Anmeldung: isw-isb.de


64. Junge Tagung √Ėffentliches Recht (JT√ĖR)

Zukunftsverfassungsrecht

vom 13. bis 15. August 2024 in Leipzig

Die 64. Junge Tagung √Ėffentliches Recht steht im Zeichen der Fragen des Zukunftsverfassungsrechts. Klimawandel, Kriege, Fluchtbewegungen, Inflation und zunehmende politische Polarisierung stellen die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Die Frage nach ihrer Bew√§ltigung ist insbesondere auch eine verfassungsrechtliche. Vor diesem Hintergrund wird sich die 64. JT√ĖR damit auseinandersetzen, inwieweit das Verfassungsrecht Antworten auf Zukunftsherausforderungen schon bereitstellt, √ľberhaupt bereitstellen sollte und perspektivisch bereitstellen k√∂nnte. Die Themengebiete, denen die Tagung sich im Besonderen widmen will ‚Äď Block I: Die partizipative Verfassung; Block II: Die √∂kologische Verfassung; Block III: Die wehrhafte Verfassung ‚Äď sind zugleich Ausdruck einer komplexer werdenden und enger verzahnten Welt. Angesichts der Vervielf√§ltigung der Interaktionsbereiche von Staats-, Unions- und Internationalem Recht k√∂nnen und m√ľssen verfassungsrechtliche Bew√§ltigungsmechanismen im Mehrebenensystem gedacht werden.

Weitere Informationen und Anmeldung unter jura.uni-leipzig.de


Fachtag Staatsangehörigkeitsrecht Berlin 2024 (Hybridveranstaltung)

Das neue reformierte Staatsangeh√∂rigkeitsgesetz ‚Äď Herausforderungen und L√∂sungsans√§tze f√ľr die Verwaltungspraxis

am 12. September 2024

Fach-Expert:innen vermitteln Hintergr√ľnde und Wissen auf aktuellstem Stand zu Rechtsprechung und Umsetzungspraxis und stellen Problemstellungen und L√∂sungswege vor. Die Tagung l√§sst den Teilnehmenden Raum f√ľr Fragestellungen und l√§dt zum kollegialen Austausch untereinander bzw. zur intensiven fachlichen Diskussion mit den Expert:innen ein.

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung auf der Website des Kommunalen Bildungswerks e.V. unter kbw.de


Sozialleistungen f√ľr Migrant:Innen

Online-Fortbildungsveranstaltung der ARGE Migrationsrecht im Deutschen Anwaltsverein

am 20. September 2024, 9:00 – 15:00 Uhr

F√ľr im Migrationsrecht t√§tige Anw√§lt:Innen stellen sich h√§ufig auch Fragen auf dem Gebiet des Sozialrechts, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Zugang zu Sozialleistungen besteht. Welche neuen Entwicklungen gibt es dazu in Gesetzgebung und Rechtsprechung und auf welche verfahrensrechtlichen Besonderheiten sind bei der Durchsetzung und im Rechtsschutz zu achten? Es werden u.a. folgende Themenschwerpunkte behandelt:

  • Update zum AsylbLG unter Einbeziehung der aktuellen Rechtslage und Rechtsprechung sowie kl√§rungsbed√ľrftiger Rechtsfragen
  • Update zu den Anspr√ľchen von Unionsb√ľrger:Innen auf existenzsichernde Leistungen und Kindergeld unter Ber√ľcksichtigung der aktuellen Rechtsprechung
  • verfahrensrechtliche Besonderheiten/Rechtsschutzfragen

Referentin: Rechtsanwältin Eva Steffen, Minden

Informationen und Anmeldung unter cp-bonn.de


Aktuelles zum Fl√ľchtlingsrecht

Fortbildungsveranstaltung der ARGE Migrationsrecht im Deutschen Anwaltsverein

am 21. September 2024, 10:00 – 17:00 Uhr in Hannover

Wie alle Gebiete des Migrationsrechts unterliegt auch das Fl√ľchtlingsrecht einem stetigen Wandel und birgt selbst f√ľr in diesem Bereich schwerpunktm√§√üig t√§tige Rechtsanw√§lt:innen immer wieder √úberraschungen und Herausforderungen. Ein Schwerpunkt betrifft Fragen zur √úbernahme der Verantwortung f√ľr in anderen Mitgliedstaaten Anerkannte sowohl unter fl√ľchtlings- als auch aufenthaltsrechtlichen Aspekten mit Praxisbeispielen. Ein Schlaglicht wird auch auf die h√§ufigsten Herkunftsl√§nder gesetzt. Ferner werden wichtige Entscheidungen des EuGH, des BVerfG sowie des BVerwG angesprochen sowie weitere aktuelle Aspekte des Fl√ľchtlingsrechts.

Referentinnen: Rechtsanw√§ltinnen und Fachanw√§ltinnen f√ľr Migrationsrecht Claire Deery und Regina J√∂rdens-Berneburg

Informationen und Anmeldung unter cp-bonn.de


37. Deutscher Naturschutztag

Europa nat√ľrlich verbunden

vom 24. bis 28. September in Saarbr√ľcken

Naturschutz darf nicht an Grenzen enden. Ob und wie das funktionieren kann, l√§sst sich am besten in einem Bundesland diskutieren, das im Herzen Europas liegt ‚Äď dem Saarland. Der Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN), das Bundesamt f√ľr Naturschutz (BfN), der Deutsche Naturschutzring (DNR) und das Ministerium f√ľr Umwelt, Klima, Mobilit√§t, Agrar und Verbraucherschutz im Saarland laden daher alle im Naturschutz Engagierten aus Ehrenamt, Politik, Verwaltung, Praxis, Planung und Wissenschaft sowie alle am Naturschutz Interessierten, insbesondere junge Menschen, zum 37. Deutschen Naturschutztag ‚Äď kurz DNT ‚Äď in Saarbr√ľcken ein. Im Jahr 2024 setzt der DNT den Schwerpunkt auf die aktuellen Herausforderungen auf europ√§ischer, aber auch nationaler Ebene. Dass grenz√ľberschreitender Naturschutz m√∂glich ist, zeigt das weltweit einmalige Natura-2000-Netzwerk der EU. Wie steht es aber beispielsweise um die Umsetzung der EU-Biodiversit√§tsstrategie in Europa und Deutschland oder wie sieht das weitere Vorgehen beim Nature Restoration Law aus? Zentrale Themen des Fachprogramms sind zudem die Folgen des Klimawandels sowie das Ringen um Fl√§che f√ľr den Naturschutz. Ebenso stehen Jugendbeteiligung und Naturschutz in Recht und Gesellschaft im Fokus. Das Berufsfeldforum Naturschutz soll die Berufswahl erleichtern und Exkursionen, offene Formate sowie DNT-Ausstellung veranschaulichen die Umsetzung der Fachthemen. Das Saarland als diesj√§hriger Gastgeber ‚Äď eingebettet in seine historisch gewachsene Kulturlandschaft, sowie gepr√§gt durch Bergbau und Stahlindustrie ‚Äď wartet mit zahlreichen Schutzgebieten unterschiedlicher Lebensraumtypen auf, die eine Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten beherbergen. Die N√§he zu Frankreich und Luxemburg erm√∂glicht den Blick auf grenz√ľberschreitende Projekte und Naturschutzma√ünahmen in den Nachbarl√§ndern. Naturschutzverb√§nde und Landnutzer*innen stellen als wichtige Verb√ľndete Projekte vor, um die Herausforderung des Artenschwunds zu bew√§ltigen.

Anmeldung, Programm und weitere Informationen unter deutscher-naturschutztag.de


JuWissDay 2024

Rechtsfragen virtueller Welten

am 27. und 28. September 2024 in Speyer

Virtuelle Welten gelten derzeit als ‚ÄěThe Next Big Thing‚Äú. Begrifflich vermengen sich dabei mehrere Konzepte (Metaversum, Web3, Web 4.0 etc.), gemeinsam ist ihnen jedoch eine inh√§rente Erwartungshaltung: Das ‚ÄěInternet von morgen‚Äú soll unser Verh√§ltnis zum digitalen Raum revolutionieren, indem es physische, erweiterte und virtuelle Realit√§t miteinander verschmelzen l√§sst. Was sich hinter dem Hype konkret verbirgt, welche Akteure ihn gestalten, und vor allem welche realen Rechtsfragen bzw. regulatorischen Aufgaben (k√ľnftige) virtuelle Welten f√ľr Staat und Gesellschaft aufwerfen, beleuchtet der JuWissDay 2024. Dabei sollen folgende Themenschwerpunkte gesetzt werden: Staat und virtuelle Welten (1); politische und gesellschaftliche Teilhabe (2); Grundrechtsschutz, insbes. Antidiskriminierung, Datenschutz und Meinungsfreiheit (3); Regulierung neuer Wirtschaftssysteme bzw. dezentraler autonomer Organisationen, DAOs (4); Gew√§hrleistung der (IT-)Sicherheit (5) und Nachhaltigkeit neuer Technologien (6).

Kontakt: juwissday2024@juwiss.de

Weitere Informationen unter juwiss.de


75 Jahre Grundgesetz. Ist der Bundesstaat noch zeitgemäß?

am 8. Oktober 2024 in Berlin

Anl√§sslich des 75-j√§hrigen Jubil√§ums des Grundgesetzes widmet sich die Tagung der Frage, ob der deutsche Bundesstaat in seiner bestehenden Verfassung noch zeitgem√§√ü ist. Bereits in den vergangenen zwei Dekaden war der F√∂deralismus Gegenstand einer dreistufigen Staatsreform, die im Ergebnis den Charakter des kooperativen Bundesstaates nicht grundlegend ver√§ndert hat. Heute m√ľssen Bund und L√§nder nicht nur zunehmend komplexer werdende Aufgaben l√∂sen. Vielmehr bleiben auch sich wechselseitig verst√§rkende Krisen f√ľr l√§ngere Zeit auf der Tagesordnung. Diese Herausforderungen stellen die f√∂derale Aufgabenverteilung ebenso wie die Zusammenarbeit zwischen Bund und L√§ndern auf die Probe.

Im Rahmen der Tagung werden mit der Klimapolitik, der Energiepolitik sowie der Digitalisierung von √∂ffentlichen Aufgaben drei wesentliche Zukunftsaufgaben des f√∂deralen Staates verhandelt. Bietet der Bundesstaat noch einen geeigneten institutionellen Rahmen, um diese Aufgaben zu meistern? Welche Reformbedarfe gibt es, und welche Hindernisse m√ľssen √ľberwunden werden? Die Tagung sucht im engen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis nach Antworten auf diese zentralen Fragen unserer Verfassung.

Weitere Informationen und Anmeldung unter polsoz.fu-berlin.de


Aktuelles zum Fl√ľchtlingsrecht

Online-Fortbildungsveranstaltung ARGE Migrationsrecht im Deutschen Anwaltsverein

am 9. November 2024, 9:00 – 15:00 Uhr

Wie alle Gebiete des Migrationsrechts unterliegt auch das Fl√ľchtlingsrecht einem stetigen Wandel und birgt selbst f√ľr in diesem Bereich schwerpunktm√§√üig t√§tige Rechtsanw√§lt:innen immer wieder √úberraschungen und Herausforderungen. Ein Schwerpunkt betrifft Fragen zur √úbernahme der Verantwortung f√ľr in anderen Mitgliedstaaten Anerkannte sowohl unter fl√ľchtlings- als auch aufenthaltsrechtlichen Aspekten mit Praxisbeispielen. Ein Schlaglicht wird auch auf die h√§ufigsten Herkunftsl√§nder gesetzt. Ferner werden wichtige Entscheidungen des EuGH, des BVerfG sowie des BVerwG angesprochen sowie weitere aktuelle Aspekte des Fl√ľchtlingsrechts.

Referentinnen: Rechtsanw√§ltinnen und Fachanw√§ltinnen f√ľr Migrationsrecht Claire Deery und Regina J√∂rdens-Berneburg

Informationen und Anmeldung unter cp-bonn.de